23.03.2012: ACHTUNG: Vorsicht bei Anwaltsbeauftragung mit Studienplatzklagen zum Sommersemester 2012 und Wintersemester 2012/13

AKTUELLE WARNUNG an Abiturienten und ihre Eltern vor der NC-Bewerbung zum Sommersemester 2012 und Wintersemester 2012/13: Studienzulassungsanwälte genauestens aussuchen! Werbeversprechungen über Hotlines u.s.w. kritisch betrachten! Fachlich informieren! Sich umfassend individuell, am besten persönlich durch sehr erfahrene NC-Fachanwälte beraten lassen!

Die Studien-Zulassungssituation vieler Abiturienten hat sich seit  über 30 Jahren immer wieder dramatisch verschärft. Der Numerus- Clausus breitet sich aus wie eine Seuche. Gewisse Hochschulkreise und Politiker wollen entgegen ihren öffentlichen Bekundungen und Versprechungen das Abiturzeugnis als Allgemeine Hochschulreife immer mehr entwerten. Die Zulassungsnoten und Wartezeiten in den harten NC-Fächern wie Humanmedizin, Zahnmedizin, Tiermedizin, Psychologie u.s.w. werden immer unerträglicher und unsozialer. Der letzte G9 -Jahrgang und der erste G8-Jahrgang aus Bayern hat auch wegen der Abschaffung der Wehrpflicht zum WS 2011/12 zu härtesten Studienzulassungskriterien seit 35 Jahren geführt. Auch an den Fachhochschulen wird immer mehr ausgesiebt.

Sog. Eliteunis führen immer mehr sog. “Eignungsfeststellungsverfahren ” ein. Bachelor- Studienabschlüsse werden faktisch und rechtlich entwertet, weil man Notengrenzen einführt und weitere sogenannte Eignungsfeststellungsverfahren zum Masterstudium.

Das Bundesverfassungsgericht hat  bereits 1972 die Studienzulassungsklagen direkt gegen die Universitäten zur vollständigen Erschöpfung der Ausbildungskapazitäten der Universitäten im Sinne des Studienzulassungsgrundrechts aus Art. 12 Abs. 1 GG zugelassen. Tausende von nicht normativ festgesetzten und angeblich nicht vorhandenen Studienplätzen wurden in den letzten über 3 Jahrzehnten durch wenige fachkundige und spezialisierte , überwiegend oder nahezu ausschliesslich im öffentlichen Recht, Studienzulassungsrecht, Prüfungsrecht und Verfassungsrecht in ganz Deutschland  tätige , kurz: Numerus-Clausus-Rechtsanwälte erstritten. Seit einiger Zeit versuchen aber immer mehr Änwälte, die sich zum Teil als Spezialisten für Hochschulrecht und Prüfungsrecht bezeichnen, aber bisher meistens lediglich in harten NC-Sachen als sogenannte Trittbrettfahrer in Erscheinung getreten sind und bei den grossen NC-Gerichtsverhandlungen lediglich durch Schweigen auffallen, Mandanten mit Hilfe raffinierter und umfangreicher Werbestrategien bundesweit an ihre Kanzlei zu ziehen. Es wird z. B. geworben mit Erreichbarkeit rund um die Uhr, eigenem Professorentitel; man versucht Mandanten zu beeindrucken als Autor von allerdings blossen Gesetzes -und Vorschriftensammlungen, die jedoch in kurzer Zeit völlig veraltet waren. Ein derartiges Buch mit dem Titel:” Hochschulzulassungsrecht- Studienplatzklage & NC-Verfahren” enthielt NC-Vorschriften in Bayern, die längst nicht mehr galten. Das neue Bayerische  Hochschulzulassungsgesetz  und die HZV waren darin nicht zu finden. Eine Kanzlei wirbt mit bundesweiter Tätigkeit und schaltet Kanzleitelefonnummern in 13 Großstädten, die jedoch nur zur Hamburger Kanzlei führen! Ein Anwalt trat für 3 verschiedene Kanzleien mit dem identischen Schriftsatzvortrag auf! Man gründete eine sog. gemeinnützige öffentliche Stiftung, warb um Spenden und bezeichnete sich als Vertrauensanwalt der Stiftung. Prozesskostenhilfeverfahren für Bedürftige zu führen, lehnte man aber ab. Man rühmte sich gegnerische Justiziare und zuständige Verwaltungsrichter aus jahrelanger Praxis zu kennen. Man schaltet “grossartige” Anzeigen und Werbebanner in Google und in sonstigen Printmedien. Man lässt sich im Fernsehen als Studienplatzklage-Spezialist präsentieren, ohne sich zu schämen, dass  man sich hauptsächlich mit fremden Federn schmückt, weil es nämlich die echten Spezialisten von hoch engagierten NC-Anwälten waren und sind, die die meisten und für die Mandanten und Bürger wichtigsten Numerus-Clausus -Entscheidungen , z.B. in Human-und Zahnmedizin und Prüfungsrecht-Entscheidungen vor Verwaltungsgerichten, Verwaltungsgerichtshöfen, Oberverwaltungsgerichten, beim Bundesverwaltungsgericht und beim Bundesverfassungsgericht erstritten haben. Mit wenig Erfahrung und Fingerspitzengefühl wurde von einer Kanzlei z.B. ein von den erfahrenen NC-Anwälten mit der Uni Jena ausgehandelter Zulassungsvergleich über  die Vergabe von 6 weiteren Zahnmedizinstudienplätzen zum Wintersemester 2010/11 abgelehnt, worauf das Verwaltungsgericht  alle Eilanträge abgelehnt hat und es keinen weiteren Studienplatz gab. Hätte dieser Anwalt, der sich nach eigener Werbung schwerpunktmässig mit Studienplatzklagen befasst, die Kapazitätsberechnungsunterlagen eingehend und fachkundig studiert, hätte er niemals das Vergleichsangebot der Universität ablehnen dürfen.

Teilweise werden unzulässige Dumping-Preise für die Vertretung angeboten, allerdings wird dafür oft nicht seriös aufgeklärt und gearbeitet . Wenn  Ärzten, deren Kinder ebenfalls Medizin studieren wollen,verprochen wird, der Anwalt verlange nur den einfachen Gebührensatz nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz, sollte man sich fachkundig machen, wieviele solche ” einfachen” Gebühren überhaupt anfallen, wenn man viele Universitäten mit Gegenanwälten verklagt! Da in erster Instanz des sog. Eilverfahrens bei etlichen Verwaltungsgerichten die oft nach harter und intensiver Arbeit errechneten sog. verschwiegenen Studienplätze wegen der Amtsmaxime unter allen Antragstellern /Klägern verteilt, d.h. ausgelost werden, hat in dieser Instanz auch häufig ein Mandant eines  Anwalts, der wenig oder nichts zum Erfolg beiträgt, die gleiche Loschance auf  Studien-Zulassung. Dies wird von den sog. Trittbrettfahrern ausgenützt. In den weiteren schwierigen Beschwerdeverfahren erhalten aber nur die Mandanten derjenigen Anwälte die Plätze, die substantiiert kapazitätsrechtlich und verfassungsrechtlich vorgetragen haben. Manche Anwälte klären auch in der “Kanzlei- Preisliste” nicht auf, dass an vielen Universitäten kostenintensive Hauptsacheklagen geführt werden müssen, wobei diese Honorare in der “Preisliste” der Kanzleiinfo nicht enthalten sind. Auch die Honorare für die äussert schwierigen Beschwerdeverfahren , die bei erstinstanzieller Ablehnung notwendig werden , werden oft nicht erwähnt! Es werden in Medizin “gefühlte” , allerdings statistisch unrealistische Erfolgsquoten genannt.

Die betroffenen Studienbewerber sollten sich deshalb am besten vor dem Abitur, jedenfalls sofort nach dem Abitur vor einer Anwaltsbeauftragung genauestens fachlich nicht nur im Internet informieren. Keine Werbeversprechen können eine vorherige ausführliche, persönliche und individuelle Bewerber-Beratung durch langjährig im NC-Fachgebiet tätige und praxiserfahrene Anwälte ersetzen!