Wehrrechtliches Benachteiligungsverbot im Studienzulassungsrecht

Da die Universitäten aktuell immer mehr den Studienzugang durch sogenannte Eignungsfeststellungsverfahren erschweren und Eignungsfeststellungssatzungen erlassen, werden oft Studienbewerber, die Wehrdienst oder Zivildienst geleistet haben,benachteiligt, weil sie sich direkt nach dem Abitur wegen des bevorstehenden Dienstes nicht zum Wunschstudiengang beworben haben.( vgl.die Ausführungen in der Rubrik NUMERUS-CLAUSUS).Die 3.Kammer des VG München hat eine derart ungerechte Praxis in einem Beschluß vom 27.10.2005 nicht gebilligt (AZ: M 3 E 05.3903) und die TU München verpflichtet, den Studienbewerber zum Diplomstudiengang Maschinenwesen zuzulassen.

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