Artikel zum Begriff ‘ Prüfungsverfahrensfehler ’

17. Abgrenzung Prüfungsverfahrensfehler- Beurteilungsfehler: BVerwGE 96,126

Prüfungsrecht, BayJAPO, Grundsatzentscheidung zum Prüfungsrecht, Abgrenzung formeller/-materieller Fehler,  zu kurze Prüfungsdauer, Prüfungsverfahrensfehler müssen unverzüglich gerügt werden. Leider hatte die Jurastudentin die zu kurze Prüfungsdauer im mündlichen Examen nicht zusätzlich zur Rechtsmitteleinlegung gesondert innerhalb einer Monatsfrist gerügt.



08. Unverzügliche Rügepflicht von Prüfungsverfahrensfehlern: BVerwG, 7 B 113.91

Prüfungsrecht, § 19 BayJAPO, Verwaltungsprozeßrecht, Prüfungsverfahrensfehler, Prüfungslärm muß unverzüglich gerügt werden. Dieser Grundsatz gilt für jeden Prüfungsverfahrensfehler!



Wichtige Entscheidungen im Prüfungsrecht

Begründungspflicht der mündlichen Prüfungsentscheidung: Prüfungsverfahrensfehler müssen unverzüglich gerügt werden, sonst verfällt die Rüge. Oft ist die Abgrenzung schwierig zwischen Prüfungsverfahrensfehler und Beurteilungsfehler.Vergleiche Urteil des BVerwG, Ziffern 8 und 12 der Rubrik “Grundsatzentscheidungen”. Siehe die Entscheidungen Nr. 25 und 26 in der Rubrik “Presse” und “Grundsatzentscheidungen”. Logische Gesamtnotenbildung der Medizinischen Prüfung: Allzuoft sind Prüfungsbewertungsregeln in ihren [...]



05. Unfaire Prüfungsbedingungen sofort rügen

Unfaire Prüfungsbedingungen, z.B. Lärm, Kälte im Prüfungsraum, Rauchen oder ungebührliches Benehmen und befangenes Verhalten des Prüfers müssen sofort gerügt werden. Bei Meisterprüfungen oder Dolmetscherprüfungen oder sonstigen Prüfungen in freien Berufen oder auch an der Uni kann -bei Habilitationen zuweilen der größte Konkurrent oder fachliche Gegner des Prüflings dessen Prüfer sein. Derartige Tatsachen oder Vorkommnisse müssen, [...]



07. Sofortige Rüge von Prüfungsverfahrensfehlern

Alle Prüfungsverfahrensfehler, d. h. wegen Verhältnissen, die die prüfungsrechtliche Chancengleichheit beeinträchtigen, (z. B. zu kurze Prüfungszeit, Übergehen eines Prüflings durch Prüfer, unzumutbare Arbeitsbedingungen, fehlendes Material, müssen unverzüglich (= ohne schuldhaftes Zögern) und dem Prüfungsamt und später dem Gericht nachweisbar, also am besten zu Protokoll der Prüfungsbehörde oder der Prüfungsaufsicht oder schriftlich, zur Sicherheit per Einschreiben [...]