Artikel zum Begriff ‘ Prüfungsrecht ’

25. Begründungspflicht der mündlichen Steuerberaterprüfung: FG München, 4 K 2947/95:

Steuerberaterprüfungsrecht, Begründungspflicht mündlicher Prüfungsentscheidung, Steuerberaterrecht, Prüfungsrecht, Verfassungsrecht) Die Klägerin durfte die mündliche Steuerberaterprüfung wiederholen, weil die Prüfungsentscheidung trotz Aufforderung nicht rechtzeitig substantiiert begründet wurde.



18. Erfolgreicher Prüfungsprozess gegen IMPP im ärztlichen multiple-choice-Verfahren: BayVGH, 7 B 92.2000

ärztliches Prüfungsrecht, erfolgreiche Rügen gegen Multiple-choice-Fragen; Prüfungsbestehensurteil, der BayVGH stellte fest, daß der Prüfling die ärztliche Prüfung bestanden hat, 2 Multiple-choice-Fragen hatte er richtig beantwortet, die Musterlösung war falsch. Hierauf folgte ein für den Prüfling erfolgreicher Schadensersatzprozeß gegen das IMPP bis zum BGH wegen fehlerhafter Prüfungsentscheidung , weil der Prüfling 5 Jahre bei der Berufsaufnahme [...]



17. Abgrenzung Prüfungsverfahrensfehler- Beurteilungsfehler: BVerwGE 96,126

Prüfungsrecht, BayJAPO, Grundsatzentscheidung zum Prüfungsrecht, Abgrenzung formeller/-materieller Fehler,  zu kurze Prüfungsdauer, Prüfungsverfahrensfehler müssen unverzüglich gerügt werden. Leider hatte die Jurastudentin die zu kurze Prüfungsdauer im mündlichen Examen nicht zusätzlich zur Rechtsmitteleinlegung gesondert innerhalb einer Monatsfrist gerügt.



15. Logische Gesamtnotenbildung geboten: BayVGH, NVwZ RR 93,363

ärztliches Prüfungsrecht, logische Gesamtnotenbildung bei ärztlicher Prüfung geboten. Leitsatz: “Die Einstellung des exakten Zahlenwertes, d.h. der Bruchteilsnote des Zweiten Prüfungsabschnitts in die Berechnung der Gesamtnote nach § 34 AppOÄ entspricht allein dem Grundsatz der Chancengleichheit und damit der materiellen Prüfungsgerechtigkeit.” Etliche Prüfungsordnungen leiden noch immer an der mathematisch-logischen Gerechtigkeit.Durch Zwischen-Auf-und Abrundungen ergeben sich fehlerhafte Noten.



12. Ausschlussfrist für Geltendmachung des Prüfungswiederholungsanspruch bei Prüfungslärm: BVerwG, 7 B 113,91

BayJAPO, Prüfungsrecht, Prüfungswiederholung wegen Prüfungslärm, Ausschlußfrist bei der Geltendmachung von Verfahrensmängeln, Rüge muß unverzüglich erfolgen, spätestens binnen Monatsfrist.



08. Unverzügliche Rügepflicht von Prüfungsverfahrensfehlern: BVerwG, 7 B 113.91

Prüfungsrecht, § 19 BayJAPO, Verwaltungsprozeßrecht, Prüfungsverfahrensfehler, Prüfungslärm muß unverzüglich gerügt werden. Dieser Grundsatz gilt für jeden Prüfungsverfahrensfehler!



05. Kein Anspruch auf Zweitwiederholung der jur. Staatsprüfung: BayVerfGH, NVwZ 88, 911, BayVerfGHE 1988,4

Bayerischer Verfassungsgerichtshof:Kein Anspruch auf Zweitwiederholung der jur. Staatsprüfungen



04. Keine Zweitwiederholung der Lehramtsprüfung: BayVerfGH, Vf 16 – VII 86, BayVerfGHE 1988,17

Bayerischer Verfassungsgerichtshof: Kein Zweitwiederholungsanspruch für Staatsprüfungen im Lehramt



03. Punkteskala der jur. Staatsprüfung verfassungsgemäß: BVerfG, 1 BVR 1173/85

Bundesverfassungsgericht: Punkteskala der jur. Staaatsprüfungen in Bayern rechtmässig.



Nr. 36 a: Urteile Prüfungsrecht, Amtshaftung auf Schadensersatz wegen fehlerhafter Prüfungsentscheidung:

Der Leidensweg und schliesslich erfolgreiche  Prozeßweg zum Bayerischen Verwaltungsgerichtshof eines zunächst endgültig gescheiterten Medizinstudenten zum Arzt und sein Zivilprozeß bis zum Bundesgerichtshof  mit dem Prozessgewinn auf sehr hohen Schadensersatz wegen fehlerhafter Prüfungsentscheidung (Amtshaftung) gegen das Institut für medizinische Prüfungsfragen in Mainz (IMPP). Siehe zum Unterschied auch den unten geschilderten, allerdings tragischen Fall des 1944 geborenen [...]