03.11.2009 VG München erlässt EINSTWEILIGE ANORDNUNG auf ZULASSUNG zum MASTERSTUDIUM TUM-BWL

Das VG München hat in einer  von der Kanzlei RIECHWALD RECHTSANWÄLTE erstrittenen, wohl bundesweit ersten positiven Grundsatz-Eilentscheidung vom 23.10.2009, zugestellt am 02.11.2009, (AZ:  M 3 E 09.4670) , die TU-München ( Freistaat Bayern) verpflichtet, einen im sogenannten Eignungsfeststellungsverfahren wegen seiner nicht “guten”  Bachelornote nach einem sog. Eignungsgespräch abgelehnten Absolventen des Bachelor-Studiums zum Masterstudium TUM-BWL zuzulassen. Der Freistaat Bayern hat Beschwerde zum Bayerischen Verwaltungsgerichtshof eingereicht. Wir werden den Master-Studienplatz und somit das Studienzulassungsgrundrecht auch zu zu sog. konsekutiven Masterstudiengängen notfalls bis zum Bundesverfassungsgericht verteidigen. Es ist eine bildungspolitische Schande, wie mit unserer Jugend umgegangen wird. Der Bachelortitel nach einem 3-jährigen verschulten Studium-schon die Bezeichnung halten wir in Deutschland angesichts unserer hervorragenden Bildungstradition in Bezug auf traditionelle Diplomabschlüsse für verfehlt- ist in der freien Wirtschaft gerade angesichts der Wirtschaftskrise nicht viel wert. Trotzdem wird versucht, einen neuen getarnten Numerus-Clausus zum Masterstudium zu errichten und somit unserer akademische Jugend neue berufliche Hürden in den Weg zu stellen.

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